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Reise-Blog
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Ilha do Mel

Freitag, den 28. November 2008

Letztes Wochenende waren wir auf der Ilha do Mel. Das ist eine kleine Insel in der Bucht von Paranuguá, auf der es keine Autos gibt. Mann muss also alles auf der Insel zu Fuss machen. Die Insel ist sehr schoen und es gibt viele Moeglichkeiten zum wandern.

Als wir am Samstagmorgen mit dem Auto in Curitiba losgefahren sind, hat es angefangen zu regnen und der Regen wurde immer staerker. Als wir dann an der Anlegestelle der Bote angekommen sind hat es geschuettet wie aus Eimern… Wir haben dann eine halbe Stunde gewartet und der Regen hat dann tatsaechlich aufgehoert und ueber das restliche Wochenende angehalten. Im ganzen Bunsesstaat Santa Catarina (die Ilha do Mel ist ganz in der naehe von Santa Catarina) hat es das ganze Wochenende nur geregnet und riesige Ueberschwemmungen gegeben mit der Folge von ueber 70 Toten! Auch wenn es am Samstag bei uns sehr windig war, hatten wir mit dem Wetter dann doch sehr viel Glueck!!!

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Vila Velha

Mittwoch, den 19. November 2008

Am Samstag waren wir in dem Naturpark „Vila Velha“. Dieser liegt in der naehe der Stadt Ponta Grossa und ca. 100 km von Curitiba entfernt. Dort hat es sehr schoene Felsformationen, die im laufe der Jahrtausende irgendwie abgeschliffen worden sind.

Fuer unser Mittags-Picknik haben wir uns einen super Platz ausgesucht. Wir sind auf die Felsen hinaufgeklettert und haben dort gevespert. Von dort oben hatten wir eine super tolle Aussicht!

Es war ein super lustiger Ausflug, siehe Bilder…

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Rio de Janeiro e Niterói

Mittwoch, den 12. November 2008

Von Freitag bis Montag war ich in Rio de Janeiro und in Niterói um mir die Stadt anzusehen, in der ich Silvester verbrinhen werde ;-). Niterói liegt direkt gegenueber von Rio auf der anderen Seite der Bucht Guanabara. Die 3 km lange Rio-Niterói Bruecke verbindet die zwei Staedte. Ich konnte in Niterói bei einem Freund uebernachten, den ich schon in Mannheim kennen gelernt habe (er hat dort ein Auslandssemester gemacht) und er hat mir auch die beiden Staedte gezeigt.

Rio de Janeiro ist eine sehr schoene und faszinierende Stadt mit vielen Kontrasten. Es gibt viele reche Leute und sehr viele Favelas (Armenviertel) dort, es gibt sehr viele Historische Gebaeude und Kirchen und sehr viele moderne Bauwerke und Gebaeude,… Die Leute sind alle sehr froehlich dort und am Wochenende oder nach Feierabend zieht es viele an die Straende. Aber Rio hat auch geschichtlich und kulturell viel zu bieten.

Ich habe in den vier Tagen sehr viel gesehen: das Zentrum, verschiedene Kirchen, die Kathedrale (sie fasst 20 000 Personen!), das Oskar Niemeyer Museum in Niterói, die Straende (Leme, Copacabana, Ipanema, Botafogo, Leblon,…),… Am Sonntag sind wir mit der einzigen Zahnradbahn Brasiliens auf den 710 m hohen Corcovado zum Cristo Redentor gefahren. Leider war die Spitze des Berges eingenebelt und man hat nicht auf Rio herunter gesehen. Faszinierend war auch die Fahrt mit dem historischen Bondinho (Baehnchen) in den Stadtteil Sta. Teresa. Dieser Stadtteil liegt auf einem Huegel und hat fast nur alte Haeuser und kleine Gaesschen. Wirklich sehr schoen dort! Und natuerlich war ich auch in der Kneipe in der Antonio Carlos Jobim 1962 den Klassiker Garota de Ipanema (The Girl From Ipanema) geschrieben hat. Aber leider kam Helô (Heloisa Pinheiro, das besungene Girl) nicht vorbei…

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4 dias na Floripa

Mittwoch, den 29. Oktober 2008

Diese Woche war die UTFPR am Montag und Dienstag geschlossen. Das habe ich natuerlich ausgenutzt und bin am Samstag mit einem Kumpel aus dem Portugieischkurs fuer vier Tage nach Florianópolis gefahren. Florianópolis ist eine Stadt mit ca. 300 000 Einwohnern von welcher der groesste Teil auf einer Insel mit wunderschoenen Straenden liegt.

Als wir am Samstag ankamen hat es in stroemen geregnet! 🙁 Als wir am Abend dann weg gingen, war der Regen zum Glueck nicht mehr so stark. In der naehe der Lagoa de Conceição gibt es eine Strasse mit einer Kneipe neben der anderen und ueberall hat es Live-Musik. Echt spitze… Am Sonntagmorgen haben wir in der Jugendherberge zwei deutsche Maedels getroffen, die auch aus Curitiba kamen. Wir sind dann zusammen zur Lagoa de Conceição und von dort aus mit dem Boot zu einem kleinen einheimischen Restaurant an einer abgelegenen Kueste der Lagune. Dieser Ort ist nur mit dem Boot oder zu Fuss zu erreichen (2h 20min Fussweg!). Dort haben wir dann koestlichen Fisch und Calamares gegessen. Am Montag war dann super Wetter! Wir haben uns mit zwei Brasilianern getroffen (den einen hatten wir in Curitiba kennengelernt). Sie haben uns dann den Sueden der Insel gezeigt und uns zum Surfen (Wellenreiten) mitgenommen. Im Sueden gibt es echt traumhafte einsame Straende… Hinter dem Praia da Joaquina gibt es noch eine ganz schoen grosse Flaeche mit Sandduenen. Dort waren wir dann noch am Dienstag und haben bekanntschaft mit einer Schlange gemacht. War aber nicht gefaehrlich, wir hatten noch genug Abstand…

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Oktoberfest de Blumenau

Dienstag, den 21. Oktober 2008

Am Wochenende war ich auf dem zweitgroessten Bierfest der Welt (nach dem Muenchner Oktoberfest). Dies findet jedes Jahr in Blumenau statt. Blumenau hat ca. 300 000 Einwohner und liegt im Brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina. Die Stadt wurde 1850 von deutschen Einwanderern unter Leitung des Apothekers Hermann Blumenau gegruendet. Noch heute kann man die deutsche Geschichte Blumenaus deutlich erkennen. Im Zentrum stehen viele Fachwerkhaeuser, an den Geschaeften sieht man deutsche Namen und viele Leute in Blumenau koennen auch noch Deutsch sprechen.

Am Samstagmorgen bin ich von Curitiba aus mit dem Bus nach Blumenau gefahren (ca. 3,5 Std.). Dort habe ich mir dann erst einmal das Zentrum angeschaut und habe etwas gegessen. Um 4 Uhr mittags bin ich dann in die „Vila Germânica“, wo das Oktoberfest stattfindet. Dort habe ich mich dann spaeter mit ein paar Kollegen aus Curitiba getroffen. Ab ca. 6 Uhr sind die Leute gekommen und die Menschenmassen wurden immer groesser! Um 9 Uhr war dann schon alles voll (1 grosses Zelt und 3 riesige Hallen), aber bis um 2 Uhr nachts stroemten noch Menschenmassen an. In jeder Halle und dem Zelt hat eine Band gespielt, von Boehmischer Musik ueber deutsche Schlager bis zu internationalen Schlagern. Die Stimmung war super! Es wurden verschiedene Biersorten ausgeschenkt (sogar auch Franziskaner!) und ringsrum gab es Essensstaende (Bratwuerste gab es auch). Ich habe dann mal einen „Lanche Alemão“ (Deutscher Lunch) gegessen. Soetwas habe ich in Deutschland zwar noch nie gesehen, aber es hat gut geschmeckt… 😉

Die Bands haben bis um 6 Uhr morgends Musik gemacht und erst dann ging die Anzahl der Leute zurueck. Um 9 Uhr morgends bin ich dann wieder mit dem Bus nach Curitiba zurueckgefahren.

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o meu trabalho

Montag, den 13. Oktober 2008

Damit Ihr auch wisst, was ich hier im Labor so treibe, habe ich gedacht ich schreibe mal ein bisschen etwas über meine Arbeit.

Gustavo macht gerade seine Doktorarbeit. Sein Thema ist „content based image retreival“. Das bedeutet, in digitalen Bildern Dinge zu erkennen. Normalerweise, wenn z.B. in einer Suchmaschine spezielle Bilder gesucht werden, so wird der Dateiname durchsucht und die META-Information des Bildes, nicht jedoch das Bild selbst. Und genau daran arbeitet er, das Bild selbst zu durchsuchen. Unser Ziel ist es, ein Programm zu entwickeln, welches eine Collage aus verschiedenen Bildern erstellt. Der Nutzer des Programms soll einfach ein paar Bilder (z.B. aus seinem letzten Urlaub) auswählen und dann auf eine Schaltfläche klicken. Den Rest erledigt das Programm. Es sucht die wichtigen Objekte aus den Bildern aus und kreiert daraus die Collage.

Gustavos Bereich ist die Suche der wichtigen Objekte aus den Bildern. Meine Aufgaben sind es daraus eine Collage zu kreieren und die Grafische Benutzeroberfläche (GUI – graphical user interface) für das Programm zu erstellen. Da das Programm später im Internet laufen soll, bietet sich dafür am besten die Programmiersprache Java an. Bisher hatte ich aber noch nie in Java programmiert. Deshalb habe ich in den ersten 2 – 3 Wochen hier Java gelernt und danach mit der eigentlichen Arbeit angefangen.

Den Algorithmus für die Erstellung der Collage habe ich bis auf eine paar Verfeinerungen fertig. Jetzt geht es an die Benutzeroberfläche…

Damit Euch das nicht alles Spanisch vorkommt habe ich noch ein paar Beispielbilder und die ersten Ergebnisse meines Algorithmus:

 

Ursprungsbild, Objekterkennung und Maske:

Ursprungsbild, Objekterkennung und Maske

 

Generierte Collagen mit 6, 20 und 80 Bildern:

Generierte Collage aus 6 verschiedenen Bildern Generierte Collage aus 20 verschiedenen Bildern Generierte Collage aus 80 verschiedenen Bildern

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eleições

Montag, den 6. Oktober 2008

Gestern waren in ganz Brasilien Wahlen fuer die Buergermeister und ihre Parteien und fuer die Abgeordneten. Gustavo hat mich ins Wahllokal mitgenommen.

Brasilien hat das modernste Wahlsystem auf der ganzen Welt! 1996 wurde hier die elektronische Wahl eingefuehrt. Dies funktioniert mit kleinen Wahlcomputern, die in den Wahllokalen aufgebaut werden. Der Waehler muss dort einfach die entsprechende Nummernfolge fuer seinen Kanidaten/seine Partei eingeben. Zur Kontrolle erscheint ein Bild und der Name der Person mit der eingegebenen Nummernfolge. Wenn alles richtig eingegeben wurde muss der Waehler dann nur noch mit der gruenen Taste bestaetigen.

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São Paulo

Dienstag, den 30. September 2008

Am Wochenende war ich zu Besuch bei Christiane und Jürgen in São Paulo. Dort haben die beiden mit mit eine super Tour ( „São Paulo kennenlernen in 2 1/2 Tagen“ 😉 ) gemacht. Am Freitag bin ich mit dem Bus von Curitiba nach São Paulo gefahren und am Montagmorgen wieder zurück. Der Bus braucht gute 6 Stunden für eine Fahrt. Busfahren ist hier relativ günstig, denn in Brasilien gibt es fast keine Züge. Es war echt schön mal die Landschaft anzuschauen, denn bisher war ich ja nur in der Stadt.

Am Samstag waren wir in auf der Terraço Itália, dass ist eine Aussichtsterrasse auf einem 168m hohen Hochhaus. Die Aussicht von dort ist einfach gigantisch… Häuser wohin das Auge reicht! Danach sind wir dann ins Instituto Butantan. Das ist ein Seruminstitut welches weltweit bekannt ist für seine Schlangenforschung. Dort kann man alle möglichen Schlangen begutachten. Am späten Nachmittag waren wir Churrasco essen. Das ist die brasilianische Art zu grillen. Die Kellner kommen direkt dem frisch gegrillten Fleisch am Spiess an den Tisch und man kann sich aussuchen welches Stück Fleisch man abgeschnittan haben möchte. Natürlich gibt es allerlei verschiedene Fleischsorten. Eine besser als die andere. Dazu gibt es noch ein super Büfet. Daran könnte ich mich echt gewöhnen! 🙂

Am Sonntag haben wir den Ursprungsort von São Paulo besichtigt. Eine Kirche die ein Pfarrer einst auf einem Hügel errichtet hat. São Paulo ist echt eine gigantische und faszinierende Stadt. Wenn man sich im Stadtzentrum aufhällt denkt man garnicht, dass die Stadt so gigantisch ist und über 20 Mio. Einwohner hat.

Vielen Dank nochmal an Christiane und Jürgen für das schöne Wochenende!

Curitiba -> São Paulo Panorama do Terraço Itália (Edificio Itália, 168m) Panorama do Terraço Itália (Edificio Itália, 168m)

Panorama do Terraço Itália (Edificio Itália, 168m) Instituto Butantan Churrasco

Dom „Catedral da Sé“ Pátio do Colégio na Rua

Panorama com Jürgen e Christiane ônibus para Cuririba

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Samba

Freitag, den 26. September 2008

Am Mittwochabend war ich im Wonka. Das ist eine Bar im Zentrum von Curitiba. Mittwochs ist dort immer Samba angesagt. Die Band war echt spitze und der Samba natuerlich vom feinsten! So wie hier getanzt wird ist einfach unvorstellbar. Davon koennen wir nicht einmal traeumen…

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a festa

Donnerstag, den 25. September 2008

Letzte Woche haben mich die Franzosen aus dem Portugiesischkurs auf eine Party (festa) eingeladen. Es war eine private Party in einem Apartment. Als ich dann am Samstagabend auf die Party kam, waren neben den Brasilianern, Franzosen, Mexikanern und einer Spanierin auch noch zwei Studenten aus Konstanz dort. Einer davon kommt aus Donaueschingen! Jetzt trifft man also neben Wangemern in New York auch Donaueschinger in Curitiba…

Die Party war ganz lustig und dazu noch lehrreich. Denn jetzt weiss ich endlich wie man auf Partys am besten Caipirinhas macht, ohne sie einzeln zuzubereiten! 🙂

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