Auf dem Rueckweg von Rio nach Curitiba haben wir uns das alte Kolonialstaedtchen Paraty angeschaut. Paraty liegt etwa 4 Busstunden suedlich von Rio de Janeiro an der Kueste. Ende des 17. Jahrhunderts bluehte das Stadtchen auf, als Gold und Edelsteine in Minas Gerais entdeckt wurden. Ueber den alten Weg der Guaianás Indianer wurden die Edelsteine und das Gold nach Paraty gebracht und dort verschifft. 1728 wurde dann aber ein direkter Weg von Minas Gerais nach Rio de Janeiro gebaut und Paraty war somit vom Goldtransport ausgeschlossen. Paraty hat sich dann auf den Anbau von Zuckerrohr konzentriert und es wurden viele Destillen eroeffnet. Noch heute wird in Paraty Cachaça hergestellt der zu den besten Sorten brasiliens zaehlt.
Die 2 Tage haben wir uns in einer Pousada mitten im Zentrum einquartiert. Das Haus stammt noch aus der Kolonialzeit und war auch noch so eingerichtet. Am Morgen sind zwei kleine Aeffchen durch das Fenster in unser Zimmer geklettert. Ich bin dann aufgewacht, als Dany einen Schrei losgelassen hat… 😀
Am Samstag sind wir zur Cachoeira Tobogã. Das ist eine natuerliche Wasserrutschbahn auf einem Felsblock mitten im Regenwald ganz in der Naehe. Das ist echt spitze dort. Die Einheimischen Jugendlichen haben ihre spezielle Technik. Sie nehmen Anlauf und rutschen dann stehend runter… Am Sonntag haben wir mit einem Boot eine 5-stuendige Ausfahrt gemacht. Wir haben verschiedene einsame Straende, kleine Inseln und eine Stelle zum schnorcheln angefahren.
Die Rueckfahrt nach Curitiba war dann ein kleines Abenteuer. Als wir am Sonntagabend am Busbahnhof waren gab es keinen Bus mehr nach São Paulo (dort hat es die Busse nach Curitiba). Die Busse waren alle schon fuer die naechsten 4 Tage ausgebucht. Wir sind dann mit dem Bus nach Angra dos Reis (2 Std. noerdlich) gefahren und haben dort unser Glueck versucht. Doch auch dort waren alle Busse nach São Paulo ausgebucht. 🙁 Kurzerhand haben wir dann die 2 letzten Plaetze nach Rio ergattert und standen dann um 23.30 Uhr Sonntags wieder in Rio. Da gabs dann auch Busse nach São Paulo. Aber erst wieder am naechsten Morgen… Wir konnten dann gluecklicherweise bei André (einem Freund von mir) uebernachten. Am Montagmorgen sind wir dann nach São Paulo gefahren und von dort aus nach Curitiba. Um 01.50 Uhr am Dienstagmorgen waren wir endlich wieder nach fast 1 1/2 taegiger Reise in Curitiba…
Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn Paraty ist echt eine wunderschoene Stadt und nicht zu vergessen den guten Cachaça den es dort gibt. 😉
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- samba na rua
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- macaquinho na janela
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- macaquinho
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- centro
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- barcos
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- igreja no centro
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- um rio na floresta
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- cachoeira tobogã
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- Dany na cachoeira tobogã
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- mim na cachoeira tobogã
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- nossa pousada
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- praia numa ilha
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- Dany
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- peixes
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- mim no barco
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- Dany na praia
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- centro
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- no ônibus
Kategorie Silvester und Neujahr haben wir in Rio de Janeiro verbracht. Nach der 13-stuendigen Busfahrt in der Nacht haben wir am 29. Dezember den Jardim Botânico besichtigt. Er gehoert zu den 10 wichtigsten Gaerten seiner Art weltweit.
Tagsdrauf haben wir uns dann die Straende von Ipanema und Copacabana angeschaut und das Museum, die Produktion und die Verkaufsraeume von H. Stern, einer Edelsteinschmiede besichtigt. Wahnsinn was es da fuer tolle Steine gab. Diamanten waren ab einem „laecherlichen“ Preis von 400 Euro zu bekommen (Groesse: ungefaehr so gross wie der Zehnagel einer Ameise). Um uns den Kopf von den heissen Preisen abzukuehlen, haben wir anschliessend die luftigen Hoehen des Pão de Açucar mit der Seilbahn erklommen. Perfekt getimet ging gerade die Sonne unter und die Lichter der Stadt begannen zu leuchten. Durch die vielen kleineren Huegel der Stadt hatten wir von oben den Eindruck als wuerde Lava zwischen ihnen hindurch fliessen. Echt stark!
Am Silvestermorgen sind wir mit dem Bondinho nach Santa Tereza gefahren. Das Bondhino ist eine sehr alte Strassenbahn. Die Sitzplaetze werden hauptsaechlich von Touristen genutzt, denn nur fuer die wird bezahlt. Die Einheimischen fahren auf den Trittberettern an den Seiten mit.
Silvester selbst haben wir an der Copacabana mit rund 2 Millionen Menschen gefeiert. Puenktlich um 12 Uhr nachts begann das riesige Feuerwerk. Es wurde von Schiffen vor dem Strand abgefeuert. Echt wahnsinnig! So ein tolles Feuerwerk haben wir noch nirgends gesehen! 7 grosse, beleuchtete Kreuzfahrtschiffe lagen vor der Kueste – eine wahnsinnige Kulisse!
An Neujahr sind wir dann mit der Zahnradbahn auf den Corcovado gafahren und haben den Cristo Redentor besucht. Wir hatten Glueck, denn er war nicht eingenebelt. 🙂 Von dort aus hatten wir eine wunderbare Sicht auf die Straende, die Stadt, den Pão de Açucar und auch auf die Favelas.
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- abacaxi
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- um cacto
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- cuité
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- Lagoa Rodrigo de Freitas
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- Arcos da Lapa
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- Praia de Copacabana e Pão de Açucar
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- Bondinho para Urca (e Pão de Açucar)
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- Pão de Açucar
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- vista do Pão de Açucar para Botafogo e Corcovado
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- vista do Pão de Açucar pela Praia de Copacabana
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